Edelsteine/Auftragsarbeiten

Wählen Sie aus unserem reichhaltigen Sortiment „Ihren“ Edelstein oder „Ihre“ Perle aus.
Wir haben hier einige besondere Stücke ausgesucht, die sich zu Schmuckstücken aus hochwertigen Gold- und Platinlegierungen verarbeiten lassen.


Nach Kontrolle der Steinqualität, die sich über die Reinheit, Farbe, Gewicht und Schliffausführung definiert, wird der Entwurf festgelegt. Durch einen glücklichen Zufall konnten wir eine Vielzahl unserer Handzeichnungen aus zwei Generationen zurückerhalten die einst für Münchner Juweliere angefertigt wurden. Nicht nur für uns ist es immer wieder ein besonderer Moment ein daraus entstandenes Schmuckstück in Händen zu halten!
Bei den Auftragsarbeiten gibt es zumeist schon eine gewisse Grundvorstellung. – Schließlich soll das Schmuckstück zu seinem Träger passen und dem jeweiligen Geschmack in Form, Farbe und Größe entsprechen. Hier ist Kreativität gefragt. Woher die vielen Lösungsvorschläge und Ideen unserer Arbeiten kommen? Die Antwort ist ganz einfach: Wir lieben unseren Goldschmiedeberuf, vom Entwurf bis zur Feinpolitur! Schon bei den ersten Überlegungen ergibt sich oft eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten mit jeweils eigenem Charme. In der Freude am Gestalten kommt es oft zu spontanen Skizzen auf Servietten und Zetteln.

Nachdem sich der Kunde für einen unserer Entwürfe entschieden hat, folgt die Wahl des Materials. Hierzu ein kleiner Exkurs: Nach dem Krieg gab es die Zeit der Goldzuteilung. Um dieses möglichst sparsam zu verwenden wurde in 585/000 = 14 Karat gearbeitet. Noch heute spielt dieses Material vor allem bei Serienfertigung und einfachen Verarbeitungsqualitäten eine Rolle. Nicht wenige Goldschmiedebetriebe greifen aus wirtschaftlichen Gründen auf dieses minderwertigere Material zurück und sparen damit am falschen Ende! Bei hochwertigen Anfertigungen, bei denen der aufgewendete Arbeitseinsatz den Materialpreis weit übersteigt nutzen wir deutlich schönere und hochwertigere Goldlegierungen. Auch komplizierte mechanisch beanspruchte Teile können, - wie an historischen Arbeiten zu sehen - , bestens aus 750/000 = 18 Karat-Legierungen hergestellt werden.

Bei der Verarbeitung werden auch Arbeitstechniken der frühesten Goldschmiedekunst verwendet. Hierbei steht wie jeher das handwerkliche Geschick, also der Mensch im Vordergrund. So lassen sich handgefertigte Goldschmiedearbeiten durch Design und Ausführung bestimmten Provinienzen und Künstlern zuordnen. Die Arbeit durchläuft bei der Anfertigung einem stetig voranschreitenden Prozess. Dies unterscheidet die Schmuckstücke letztendlich von maschinell erstellten Wachsmodellen - und gegossenen Schmuckstücken. Die Qualitätseinbußen entfallen. Diese Gussmontagen werden von einigen Herstellern als Handarbeit gestempelt und vermarktet. Hier möchten wir uns nochmals deutlich davon abgrenzen. Bei handwerklich angefertigtem Schmuck werden Golddrähte und Goldbleche einzeln geschmiedet und fein aufeinander abgestimmt. Auf Besonderheiten des jeweiligen Edelsteines und Designs gehen wir während des Entstehungsprozesses laufend ein. Die Einzelteile werden vor dem Zusammenfügen separat gefertigt. Das erlaubt uns das Material entsprechend der mechanischen Beanspruchung unterschiedlich zu bearbeiten. Auch kommen diverse Ziertechniken und Farbkombinationen zum Einsatz. Ein Blick auf die Rückseite des Schmuckstückes offenbart dem Kenner hier vieles.
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